Ordnung im Haushalt – Plotter vs. Beschriftungsgerät

Gibt es bei dir auch die ein oder andere „Drecksecke“ im Haushalt? Ich habe mich zum Ende meiner Elternzeit mal den ganzen unaufgeräumten Stellen gewidmet und diese versucht zu ordnen. Dazu gehören für mich zwingend Beschriftungen, damit auch jeder im Haushalt weiß, wo was hingehört und die Ordnung auch länger bleibt.

In diesem Blogbeitrag möchte ich dich gerne mitnehmen, dir die verschiedenen Möglichkeiten zeigen, die ich mit meinem Brother Plotter genutzt habe und dir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden zeigen. 

Außerdem würde ich dir gerne Varianten zeigen, die ich nicht mit dem Plotter, sondern mit einem Beschriftungsgerät gemacht habe, die ich absolut toll und auch noch super schnell dazu finde. 

Vinylfolie:

Erstmal die klassische Methode um Stellen zu beschriften, die keine Hitze vertragen und bei denen die Beschriftung nicht für immer sein soll. Vinylfolie sind Klebefolien, bei denen die Beschriftung mit dem Plotter ausgeschnitten wird. Diese Variante bringt etwas Arbeit mit sich, ist aber, wie ich finde, eine schöne Variante um zum Beispiel selbstgemachtes in Gläsern zu beschriften, damit man es verschenken kann. Ich habe hier zum Beispiel Holunderblütensirup selbst gemacht. Da wir so viel gar nicht selbst verbrauchen können, habe ich die kleinen Flaschen hier mit Vinylfolie beklebt, damit ich sie verschenken kann. Um Vinylfolie nutzen zu können, ist allerdings ein bisschen Vorarbeit nötig. Zuerst habe ich die Klebefolie von meinem Brother Plotter schneiden lassen. Nach dem entgittern, habe ich sie auf Transferfolie gerakelt. Hier habe ich die Premium C118 soft von Aslan* genutzt, die ich wirklich sehr gerne mag, da sie sich super entgittern lässt. Denke allerdings daran, das du den Untergrund entfettest. Diese Möglichkeit ist toll, wenn du (oder der Beschenkte) die Folie irgendwann wieder lösen möchte, weil zum Beispiel der Inhalt leer ist. Es ist zwar eine Geduldsarbeit die Folie wieder abzubekommen, aber auf jeden Fall kein Problem. 

Flexfolie:

Ich habe meinen Medikamentenschrank endlich mal sortiert, hier hatte ich in letzter Zeit gar keinen Überblick mehr. Dafür habe ich mir ein paar Holzkisten gekauft und habe sie hier mit Flexfolie beschriftet. Flexfolie ist zum aufbügeln und kann auf jedem Untergrund genutzt werden, der Hitze aushält. Hier habe ich Poli-Tape Turbo* genutzt, die nur ein paar Sekunden Presszeit benötigt. Ich habe sie mit einem Mini-Bügelpresse aufgebracht. Ich habe das Cricut EasyPress Mini*, kann dir aber auch dieses von Plottix*, was etwas günstiger ist sehr guten Gewissens empfehlen. Flexfolie hat für mich ein paar große Vorteile: Ich habe sie in super vielen Farben vorrätig. Außerdem gibt es sie in tollen Mustern und Verläufen, somit hast du wesentlich mehr Möglichkeiten hier tolle Ergebnisse zu erzielen. Außerdem lässt sich Flexfolie oft einfacher entgittern und übertragen, man benötigt keine Übertragungsfolie und außerdem ist sie haltbarer. Super für Gegenstände, bei denen die Beschriftung nicht mehr geändert werden soll. 

Print and Cut:

Bei meiner selbstgemachte Beerenmarmelade habe ich die Funktion „Print an Cut“ genutzt. Ich habe in Silhouette Studio ein Etikett erstellt. Hier hatte ich die Möglichkeit auch die Wölbung der Gläser anzupassen. Diese habe ich dann direkt auf wiederablösbares Aufkleberpapier ausgedruckt. Achte dabei darauf, dir die wiederablösbaren Etiketten zu kaufen! Die Etiketten sind toll, wenn man eine größere Menge zum Beschriften hat, da es, wenn die Etiketten einmal erstellt sind, wirklich schnell geht. So kannst du mit geringem Zeitaufwand sehr viel Beschriften. Außerdem finde ich, das es sehr professionell aussieht und man kann auf Wunsch natürlich auch noch ein bisschen Farbe ins Spiel bringen. Außerdem ist auf bei dieser Variante die Beschriftung schnell wieder abgelöst, um die Gläser wieder zu verwenden. 

Beschriftungsgerät Klebeband:

Plotten verursacht hier in jedoch in allen drei Fällen relativ viel Arbeit – ob nun beim erstellen der Etiketten, oder beim Entgittern und übertragen. Für mich ist hier die absolut perfekte Ergänzung zum Plotter ein Beschriftungsgerät. Ich habe mich hier für eines von (wie kann es auch anders sein) Brother entschieden. Der P-Touch Cube* ist wirklich ein richtig tolles Gerät. Damit kann man sowas von schnell Beschriftungen machen. Einfach die App aufs Handy laden und schon kann es los gehen. Ich habe hier für dich mehrere Varianten getestet, denn mit der großen Auswahl an Tapes, hast du auch super viele Möglichkeiten. Als erstes zeige ich dir die ganz normalen Klebeetiketten. Damit habe ich die Schubladen der Babykommode beschriftet und finde sowohl die Farbvarianten ziemlich cool, als auch die Möglichkeit Piktogramme oder sogar eigene Symbole zu drucken. Ich habe hier schwarzes Schriftband mit goldener Aufschrift* genommen. 

Beschriftungsgerät Satinband:

In der nächsten Variante habe ich Satinbänder bedruckt. Diese habe ich ebenfalls an der Wickelkommode befestigt, sodass sie von außen beschriftet ist und auch noch toll aussieht. Mit einem einfachen Beschriftungsband würde die Sortierung noch lange nicht so edel aussehen. Hier das ist ein mintgrünes Textilband mit goldenem Aufdruck*.

Beschriftungsgerät Aufbügelband:

Zum guten Schluss habe ich beim einräumen noch Babykleidung gefunden, die noch nicht beschriftet war. Hier habe ich dieses Textil-Aufbügelband in weiss mit blauer Schrift* genutzt, das man einfach aufbügeln kann. So hab ich innerhalb von zwei Minuten die Kleidung mit der Größe beschriftet und die erste Wäsche hat das Etikett auch schon problemlos überstanden.

Du siehst, er gibt einige unterschiedliche Möglichkeiten Beschriftungen anzubringen. Ich habe bisher immer gedacht, das ich mit meinem Plotter gut dafür ausgerüstet bin. Mein neues Beschriftungsgerät hat mich aber gelehrt, das es eine tolle und absolut berechtigte Ergänzung zum Plotter ist. Es ist ebenso vielfältig, allerdings dabei auch noch wesentlich schneller. So kann man mal eben nebenbei für mehr Ordnung im Haushalt sorgen. 

2 Meinungen zu “Ordnung im Haushalt – Plotter vs. Beschriftungsgerät

  1. Carina sagt:

    Es gibt echt nicht schlimmeres, als ein unaufgeräumtes und chaotisches Umfeld.
    Ich habe mal bei einem M&A Berater in Düsseldorf gearbeitet, wo NICHTS beschriftet war. Ordner und Pakete flogen überall herum und keiner fühlte sich dafür verantwortlich. Furchtbar!

    • Maxi sagt:

      Ohja da hast du Recht! Und nicht nur, das man sich da nicht wohlfühlt. Man kann in so einem Chaos ja auch gar nicht effektiv arbeiten, wenn jeder erstmal alles suchen muss.

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